Sottrum

Meine Schulzeit verbrachte ich in Rotenburg (Wümme). Dort spielte ich in der Schach-AG des Ratsgymnasiums. In Schulwettkämpfen waren die drei Sottrumer Kunze / Clausing / Dautert gesetzt (in dieser Reihenfolge). Ich kam auf Platz 5 oder 6 und wurde somit in den Vierermannschaften nicht aufgestellt. Leider war diese Rangliste durchaus berechtigt. Gegen Claas Kunze hatte ich zu Schulzeiten nie gespielt (er ließ sich in der Schach-AG nicht sehen, hatte aber trotzdem ein Abo darauf für die Schule zu spielen), gegen Thorsten Clausing verlor ich knapp bei einer Kreismeisterschaft und Alexander Dautert war der einzige, der sich regelmäßig schnöden Schachspielen in der Schule stellte und gegen den ich meist verlor.

Dazu hatten die drei die höheren Ingozahlen (wenn es welche gab) und die besseren Schulnoten als ich. Also gab es da nichts zu diskutieren.

Nach sieben Jahren eindeutiger Hackordnung zu Schulzeiten gab es dann die überraschende Revanche. In einem Mannschaftskampf Rotenburg gegen Sottrum traf ich auf Claas Kunze: https://share.chessbase.com/SharedGames/share/?p=0cknh0pOl89TqCDihOQeLsNI0TAcIK3E0pM5L0xHftWx8EXr5wQMRoHYCRMLuTpM.

Was war passiert? Wahrscheinlich hatte ich in den vergangen Jahren einfach mehr Schach gespielt und war somit komkurrenzfähig geworden.

Ein Gedanke zu „Sottrum“

  1. Hallo „Gustav“ T. Erpel,
    ich bin ganz zufällig auf diese Seite geraten. Meinen Namen kennst du: Alex. D. – der Schachkönig, der Schachkaiser, gleich nach Claas (Zeus) und Thorsten C. (Apollo). Du hast vergessen zu erwähnen, daß ich x-mal den Schachtitel des Ratsgymnasiums im Bereich 45-Minuten-Schach und 5-Minuten-Blitzschach errungen habe. Neben den zuvor Genannten, sollte auch ein sehr sportlicher Turner erwähnt werden, der im Bereich Kombination sehr auffiel. Wir haben zusammen das RGR bei Meisterschaften gegen andere Schulen vertreten und gemeinsam in einem Jahr gegen Hameln (nur) den Vizetitel Schulschach Niedersachsen erkämpft (sprich: gegen den Sieger verloren).
    Ich habe nach meiner Schulzeit umgesattelt: Schach verursachte bei mir regelmäßig Kopfschmerzen. Daher habe ich auf das Laufen gesetzt: Ultraläufer (Marathonläufer war ich schon auf dem RGR) geworden und bei den 24-h-DMeisterschaften den 3. Platz als Mannschaft geschafft. Zusätzlich: Einer der besten Marathonläufer des ROW-Südkreises gewesen, Bezirksmeistertitel über 10000m Bahn in der AK 45 etc; beim Tischtennis in der Bezirksliga gespielt (zu der Zeit, als Rotenburg noch mindestens 5 KK, 1 KL und 2 BK-Ligen hatte). Es gäbe noch einiges zu berichten, was aber zum Schach nun einmal nicht paßt.
    Viel Glück und alles Gute – T.
    Alex D.

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