Gestern hat Magnus Carlsen gegen Sergej Karjakin gewonnen und damit auf 1-1 ausgeglichen. Doch die Partie begann wenig gut. Nachspielen könnt ihr sie auf http://www.chess24.de , wer es exotischer mag auf Chessbase India: http://chessbase.in/news/wcc-2016-rd-10/ . Ich empfehle die englische Sprache zu wählen, mit Hindi habe ich so meine Probleme. Im Laufe des Tages werden sicherlich noch weitere Seiten Reportagen anbieten. Wie man in der Computeranalyse auf Chessbase India feststellen kann konnte Sergej im 20 Zug Sf2:+ spielen und Remis erzwingen. Die Lubbes begannen auf Chess24 ihre Scherzchen zu machen, warum er das nicht einfach tat (anstatt später die Partie zu verlieren). Ich bevorzuge die Live-Kommentare des Ehepaares Lubbe, weil mir die ebenfalls auf Chess24 angebotenen Kommentare von Gustafsson und Swidler wegen der englischen Sprache nicht so liegen.
Sergej vermied auf f2 zu nehmen. Magnus spielte 21. Dh5 (einen Zug, den ich überhaupt nicht verstehe und der Nikolas Lubbe zur Hochform in Sachen Sarkasmus auflaufen ließ) und Sergej konnte zum zweiten Mal Remis erzwingen, tat dieses aber wieder nicht.
Klar habe ich es einfach. Im Hintergrund läuft bei mir die Fritz 15- Engine und mein Zuflüsterer Nikolas Lubbe ist auch IM. Aber das mögliche Dauerschach von Karjakin war durchaus Verbandsliga tauglich. Das hätte ich auch sehen müssen.
Den Rest der Partie habe ich dann nicht mehr gesehen. Der Tag war lang und daher kann ich nichts zu den folgenden Erklärungen dieser Fehlgriffe in der Pressekonferenz sagen, aber es war schon interessant mehr zu sehen als die Super-Großmeister, auch wenn ich natürlich nicht sagen kann, ob mir das ohne Fritz und Lubbes Hilfe auch gelungen wäre.